Verbrechen gab es schon immer!

Die letzten Tage waren hart für die Gutmenschen: Gleich drei Verbrechen ihrer innig geliebten Nicht-Deutschen sorgten für unschöne Schlagzeilen. Frankfurt. Dortmund. Stuttgart. Ein Junge wird vor einen ICE »geschubst«, eine Frau mit 70 Messerstichen getötet und ein Mann auf offener Straße mit einem Schwert abgestochen. Die Täter aus Eritrea, Afghanistan und Jordanien.

Das kommt nicht besonders gut an. Insbesondere mit den Zahlen vom BKA im Hinterkopf, die zeigen, dass bei aufgeklärten Verbrechen Tatverdächtige überdurchschnittlich oft einen Migrationshintergrund hatten. Der Tagesspiegel berichtet:

In der Rubrik „Mord, Totschlag und Tötung auf Verlangen“ waren 43 Prozent der Tatverdächtigen nicht deutscher Herkunft. Bei Raubdelikten stellte die Polizei 40,6 Prozent ausländische Tatverdächtige fest, bei Vergewaltigung und sexueller Nötigung, bis hin zu Angriffen mit Todesfolge, 38,5 Prozent. Und in Fällen schwerer und gefährlicher Körperverletzung 38,4 Prozent.

Behaupten rechte Nazis nun, dass jeder Migrant ein Mörder, Räuber, Vergewaltiger oder Gewalttäter ist? Nein. Behaupten sie, dass jedes Verbrechen auf deutschem Boden von Menschen mit Migrationshintergrund begangen wird? Nein.

Sind in den vergangenen Tagen auch Verbrechen von Deutschen begangen worden? Ja.

Deutsch

So ließ ein Vater in Essen seinen zweijährigen Sohn verdursten. Der Kleine starb an den Folgen eines Hitzeschocks. In Kassel wurde ein 21-Jähriger im Streit erschossen. Täter und Opfer sollen sich gekannt haben – der Grund des Streits ist bis dato nicht bekannt, wird aber wohl schwerlich einen Mord rechtfertigen. In Blaubeuren erschoss ein Familienvater zunächst seine beiden Töchter, legte Feuer und tötete sich anschließend selbst. In Hamm wurde eine Frau mit einem stumpfen Gegenstand erschlagen; tatverdächtig ist ihr Ehemann. Und in Jübek erstach ein 62-Jähriger die 25-jährige Lebensgefährtin seines Bekannten.

Ist irgendetwas davon »nicht schlimm«, weil vermutlich Deutsche in die Taten involviert waren? Diese Frage ist an Dummheit wohl nicht zu übertreffen.

Darf man diese Verbrechen ignorieren und herunterspielen? Nein.

Es geht ja bloß um Rassismus!

Leider, leider, leider sind das die Arten von Verbrechen, die wir irgendwie kennen. Das sind die Arten von Verbrechen, die es im Linksgrün-Sprech »schon immer gab«. Das macht sie keineswegs irrelevant – nur der Schockeffekt fällt naturgemäß kleiner aus als wenn ein Irrer mit einem Schwert öffentlich seinen Mitbewohner zerhackt. Das gab es hier im beschaulichen Deutschland sonst nämlich selten bis gar nicht. Es ist also verständlich, dass auf Videos der brutalen und unmenschlichen Tat mit Entsetzen reagiert wird. Es ist verständlich, dass derartige Verbrechen schockieren und dass Medien, die aus politischer Korrektheit lieber Abstand davon nehmen, derartige Nachrichten zu melden, mit Kritik überhäuft werden. Der Deutschlandfunk fand’s nicht so wichtig – Medien wie die New York Times und die Daily Mail sahen das irgendwie anders. Merkwürdig? Keinesfalls.

Nicht so deutsch

Was uns dagegen nicht mehr schocken kann? Sexuelle Belästigung einer 70-Jährigen (Bad Doberan). Schläge und Bisse als Reaktionen auf vereitelten Ladendiebstahl (Neubrandenburg). Mutmaßliche Vergewaltigung einer 14-Jährigen (Bad Vilbel). Sexuelle Belästigung mit Messerangriff (Wetzlar). Überfall mit Messerangriff auf eine junge Frau in ihrer Wohnung (Gütersloh). Umzingeln einer 17-Jährigen und sexuelle Nötigung (Würzburg). Angriff auf Gäste eines Cafés (Halle).

Alltag, oder? Machen das auch deutsche Täter? Bestimmt. Teilweise.
Waren die Täter dieser Verbrechen, die sich allesamt in den letzten paar Tagen abgespielt haben, Deutsche? Nein.

Soll man diese Verbrechen jetzt deswegen relativieren?
Muss man jetzt kritiklos hinnehmen, dass Migranten die Verbrechensraten hierzulande noch weiter erhöhen?

Nein. Eben nicht. Wir wären schlichtweg geisteskrank, würden wir auf Zahlen wie die vom BKA mit desinteressiertem Schulterzucken reagieren und der linksgrünen Politik zu ihren Erfolgen gratulieren.