– Nein, das bin nicht ich. Das war mein Kater Zippo, der mich leider schon vor längerer Zeit verlassen hat. Er bleibt trotzdem das Krafttier dieses Blogs.

… Und wer bist du dann?!

Zoë Renner ist ein Pseudonym.

Ein Code.

Ein Lebensmotto.

Zoë stammt aus dem Griechischen und bedeutet Leben.

Renner fußt auf der schönsten Art der Fortbewegung abseits meines Cross Polos. (Und auf der Tatsache, dass wir alle eine gesunde Prise Hawkeye im Alltag vertragen können.)

Zoë Renner steht entsprechend für:

Leben.

Laufen.

Vorankommen.

Mehr Infos, bitte!

Zoë RennerAuf Blogs zur Persönlichkeitsentwicklung ist es in gewisser Weise Pflicht, eine traurige Geschichte über sich selbst zu erzählen. Das sind dann die Referenzen des Bloggers. Sein hartes Leben hat ihn geprägt. Jetzt ist er die inspirierendste Persönlichkeit auf diesem Planeten!

Natürlich bin ich in meinen bald drei Jahrzehnten auf dieser Welt vor übermäßig viele Wände gerannt und hab mir ein paar Mal ganz schön den Schädel angeschlagen. Andernfalls wäre ich nie auf diesen Psychologie-Self-Improvement-Zug aufgesprungen, oder?

Das Ding ist: Ich bin nicht der Typ, der sich in den Vordergrund drängelt. Das hier ist keine Ego-Show. Ich schreibe hier für dich. Nicht, weil ich ein ach so guter Mensch wäre (das bin ich nicht, ich spiele Ego Shooter), sondern weil es sich für mich schön anfühlt, anderen in irgendeiner Form zu helfen.

Ich bin akademische Sprachtherapeutin und arbeite in einer neurologischen Klinik. Ich komme mit Blut, Erbrochenem und Trachealsekreten klar, breche aber gelegentlich beim Anblick von speichelverkrusteten Entenpyjamas von Patienten in Tränen aus. Ich weine auch bei den Gedichten von Till Lindemann und bei »Gaukler« von In Extremo, suche dafür aber bis heute nach einem Film, der es schafft, mir Angst zu machen. Ich bin mentally different und extrem in allem, was ich tue. Und das ist gut so.

Auch all die Scheiße, die mir bisher passiert ist, ist gut. Nicht, weil sie sich sonderlich schön angefühlt hätte. Sondern weil sie mich zu mir gemacht hat.

Die Scheiße, die uns im Leben passiert, macht uns nur stärker und schöner. Sie muss uns in keinster Weise runterziehen. Im Gegenteil. Wir können ziemlich locker durch die Hose atmen und der Welt mit einem Grinsen gegenübertreten. Denn: Wir stehen am Steuerrad. Wir entscheiden, wohin die Reise gehen soll. 

Dich daran zu erinnern, das ist mein selbstgewählter Job.